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Leitbild der pädagogischen Arbeit der Wieschhofschule
Drei Grundsätze verdeutlichen das Leitbild unserer Arbeit in den vergangenen Jahren und für die weitere Entwicklung:
Kinder leben gemeinsam in der Schule - Kinder lernen voneinander - Kinder werden gefördert
Diese Grundsätze spiegeln sich in Bausteinen des Schulprogramms wider.
Die Selbstständigkeit der Kinder zu fördern setzt voraus, die Rolle des Lehrers/ der Lehrerin zu verändern – er/sie tritt in den Hintergrund, wird zum Lernbegleiter. Hilfen und Anregungen der Mitschüler fördern das soziale Miteinander, sind neue kognitive Herausforderungen, das eigene Wissen und Können im Zusammenhang und sprachlich angemessen weiterzugeben.
Der Gedanke nicht nur miteinander sondern auch voneinander zu lernen wurde durch das Angebot in Klasse 3/1 und 4/2 zu lernen konkretisiert. Eine Evaluation ist in der Anlage beigefügt. Heute geht es darum, in möglichst jeder unterrichtlichen Situation diesem Helfen (sich gegenseitig etwas erklären) Vortritt zu lassen.
Dies verschafft Selbstbewusstsein, Respekt vor anderen. Es fördert die Sozialkompetenz. Die gewollte Nichtvergleichbarkeit schafft eine neue Lernatmosphäre.
Das Betreuungsangebot besteht an der Wieschhofschule seit 13 Jahren. Die offene Ganztagsschule, die ab dem kommenden Schuljahr das bisherige Angebot ablösen wird, setzt sich zum Ziel, Kindern einen wirklichen Lebensraum zu schaffen. Dieses Angebot soll für Kinder unterschiedlicher gesellschaftlicher Herkunft gleichermaßen attraktiv sein, nicht nur die „Betreuungs-Bedürftigen“ leben zusammen in der Schule.
Die Konzeption für die geplante OGGS ist beigefügt.
Erfolgreiches Lernen setzt gut entwickelte Basissinne voraus. 2000 hat die Wieschhofschule den Förderraum eingerichtet. Damit steht Material zur Verfügung, um die Basissinne anzuregen. Dieser Raum konnte zunächst von allen Klassen im Wechsel genutzt werden, zumal auch dafür genügend Lehrerstunden zur Verfügung standen. Dies wurde noch einmal durch den Einsatz einer Sozialpädagogin, die von der Stadt Olfen bezahlt wurde, verstärkt und jetzt durch den Einsatz einer Sozialpädagogin fortgesetzt.
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